Inhaltswarnung: Rauchen und Passivrauch in Situationen mit Erwachsenen, Kindern und Familien.
Recherchearchiv · Originalformat erhalten
Die Bilder, die auf Packungen im Gedächtnis bleiben.
Die aktuellen Bildbestände aus der Europäischen Union, Großbritannien und den USA. Menschen und erzählerische Situationen bleiben sichtbar; Ekel- und klinische Detailbilder sind aussortiert.
34
ausgewählte Einträge
34
unterschiedliche Bilddateien
3
Länder und Rechtsräume
27
aktuelle EU-Szenen
Die Auswahlregel
Gezeigt werden derzeit nur die aktuellen Bestände aus der EU, Großbritannien und den USA. Menschen bleiben unabhängig davon sichtbar, ob sie gerade rauchen; auch erzählerische und symbolische Situationen gehören dazu. Entfernt sind nur Ekelbilder und klinische Detailmotive. Der US-Beitrag ist der amtliche FDA-2020-Entwurf und bleibt als nicht eingeführt gekennzeichnet.
Die Schwerpunktländer
Gleiche Angst, andere Systeme.
01
Ein Bildpool, drei nationale Fassungen
Deutschland · Frankreich · Spanien
42 Motive · seit 2016
Die drei Länder verwenden dieselbe EU-Bildbibliothek: 14 Warnbotschaften mit jeweils drei Fotos. Die Sets rotieren jährlich; Sprache, Quitline und Satzspiegel werden national angepasst. In der Galerie erscheint jedes Motiv deshalb nur einmal und ist für alle drei Länder auffindbar.
Großbritannien nutzt seit 2021 eine feste Auswahl aus australischen Warnbildern. Die amtliche Schedule A1 nennt dreizehn Motive; Nordirland folgt teilweise einem anderen Rechtsrahmen. Die Galerie ordnet deshalb ausdrücklich nach Großbritannien, nicht pauschal nach „UK“.
Die elf FDA-Grafiken von 2020 sind amtlich und weithin publiziert, wurden aber nicht regulär auf amerikanischen Zigarettenpackungen eingeführt. Gerichtliche Entscheidungen blockieren die Durchsetzung; im Handel dominieren weiterhin Textwarnungen. Die Galerie kennzeichnet die Serie deshalb sichtbar als „nicht eingeführt“.
Japan vergrößerte die Warnflächen 2020 auf 50 Prozent, verwendet aber Text statt medizinischer Schockfotografie. Das ist kein Datenloch: Die amtliche Packungsansicht in der Galerie dokumentiert genau diesen Unterschied.
Kanada führte 2001 als erstes Land flächendeckende grafische Warnungen ein. Aktuelle Serien werden nach 24 bis 36 Monaten gewechselt; seit 2024/25 erscheinen Warnungen zusätzlich direkt auf einzelnen Zigaretten. Weil Health Canada die heutigen Dateien urheberrechtlich beschränkt, zeigt das Archiv den WHO/FCTC-Bestand und verlinkt die aktuelle amtliche Sammlung.
Australien kombiniert sehr große Warnflächen mit Plain Packaging und hat seine Regeln 2024/25 erneuert. Die aktuellen Produktionsdateien werden vom Gesundheitsministerium nur kontrolliert ausgegeben. Deshalb trennt die Seite den umfangreichen WHO-Archivbestand vom amtlichen Link zur aktuellen Zehner-Serie.
Brasilien nutzt seit Jahrzehnten besonders direkte Fotowarnungen. Die neue ANVISA-Serie ist seit 2. November 2025 verpflichtend. Ihre fünf Motive werden als unveränderte amtliche Kontaktübersicht gezeigt; daneben steht der ältere WHO/FCTC-Archivbestand.
Priorität hatten Regierungsstellen, WHO/FCTC und amtliche Rechtsdokumente. Wo hochauflösende Produktionsdateien öffentlich waren, verweist „Original öffnen“ direkt darauf. Wo Behörden die Druckdateien nur Herstellern oder auf Antrag geben, behauptet dieses Archiv keine freie Nachnutzung.
Die Bildkarten behalten ihr vorgefundenes Seitenverhältnis. Ein quadratisches Warnfeld wird nicht in 16:9 gezwungen; eine komplette Packungsansicht bleibt eine komplette Packungsansicht. Für Deutschland, Frankreich und Spanien werden gemeinsame EU-Fotos nicht dreifach als unterschiedliche Bilder gezählt.
Wichtig: Sehen und Wiedererkennen ist nicht dasselbe wie freie kommerzielle Nutzung. Rechtehinweise stehen an jedem Eintrag.